Paradigmenwechsel in der Führung

Führung

Paradigmenwechsel in der Führung

Um ein Team zu leiten, bedarf es heute eines anderen Rollenverständnisses als früher. Auslöser hierfür ist auch die digitale Transformation, wie eine aktuelle Befragung des Fraunhofer IAO und der Deutschen Gesellschaft für Personalführung e.V. (DGFP) zeigen. Tatsächlich spricht man von einem Paradigmenwechsel.

Früher leitete die Führungskraft primär durch mehr Wissen Mitarbeiter an. Heutzutage haben die Mitarbeiter eine hohe Expertise und die Komplexität des Geschäfts – egal in welchen Branchen – nimmt durch die Globalisierung und die Digitalisierung ständig zu. Die Aufgaben des Vorgesetzten liegen wesentlich darin, Hindernisse aus dem Weg zu räumen, Freiräume zu schaffen, Unterstützung, wann immer es nötig ist, zu ermöglichen.

Mitarbeiter entwickeln, Freiräume schaffen und Unterstützung ermöglichen

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für Führungskräfte ist es heute, alle Mitarbeiter in ihrem Wertschöpfungsprozess nachhaltig zu motivieren. Dazu gehört auch die kontinuierliche Weiterentwicklung der Mitarbeiter. Die Kernfrage lautet daher „Wie kann ich meine Organisation und mein Team durch meine Arbeit als Führungskraft nach vorne bringen?“ Führen bedeutet dementsprechend heutzutage nicht mehr, zu „herrschen“, sondern effektiv mit Unsicherheiten und Risiken umzugehen. Dies erfordert Mut und Selbstbewusstsein. Es gilt, auch loslassen zu können und transparent zu kommunizieren, Feedbacks zu geben und auch anzunehmen. Kommunikation und Offenheit für Veränderungen spielen dabei eine zentrale Rolle. Diese Art der Führung erfordert stetige Selbstreflexion. Ein Perspektivenwechsel, der gerade im Zeitalter der digitalen Transformation eine wichtige Voraussetzung für beruflichen Erfolg ist.